Freitag, November 24, 2006

Magyarul almás lepény

(Also der Kuchen heißt nicht so auf ungarisch, das bedeutet nur "ungarischer Apfelkuchen")

Also gut, Lucas ist auch noch zu einer LAN-Party nachdem wir uns etwas aus meinem Fundus in der Micro warm gemacht hatten. Und ich mache einen

Ungarischen gedeckten Apfelkuchen


Ergibt ein Backblech, ca. 24 Stücke

Für den Teig:


600 gMehl
1 PkBackpulver (das sind 17g)

50 gZucker
½ Teel Salz
200 gButter

¼ lMilch


Für die
Füllung:

1 ½ kgÄpfel (vorzugsweise Boskop oder ich habe hier Royal Gala genommen)
1Zitronenschale, abgerieben

4 EßlZitronensaft
125 gZucker
1 EßlZimt
100 gRosinen (ich habe ganz große genommen, bei denen ist es einfacher die Stielansätze zu entfernen, die eventuell noch an den "Beeren" sind)

100 gMandeln, gehackt
3 EßlKondensmilch


Alle Teigzutaten zu einem glatten Teig verarbeiten und kühl stellen.

Die Äpfel waschen, schälen, grob raspeln und mit der Zitronenschale und dem Zitronensaft vermengen.
(Nachtrag vom 27.November 2006:
Mit dieser Masse kann man auch leckeren Apfelbrei machen indem man diese püriert und kurz kochen lasst. Passt wunderbar zu
Dampfnudeln oder Kartoffelpuffern)
Zucker, Zimt, Rosinen und Mandeln untermengen.






Die Hälfte des Teiges in Backblechgröße (ca. 35 cm x 40 cm) ausrollen und auf das mit Backpapier ausgelegte Backblech legen.
Apfelmasse darauf verteilen.






Am Einfachsten ist es beide Teigplatten bereits auf dem Backpapier in entsprechender Größe auszurollen. Das ist vorallem für die "Abdeckplatte" sehr hilfreich.






Den restlichen Teig in gleicher Größe ausrollen und die Apfelmasse auf dem Backblech damit abdecken. Mit dem Nudelholz die Oberfläche etwas glatt rollen.






Mit Kondensmilch bestreichen und mit den Gabelzinken Muster einritzen. Vom restlichen Teig Verziehrungen ausschneiden und auf legen, diese ebenfalls mit Kondensmilch bestreichen.






Im vorgeheizten Backofen bei 220 – 225 °C ca 30 Minuten backen.


Einen Klacks fast ungesüßte Schlagsahne dazu und essen.

Der Kuchen ist ja ganz schnell gemacht, da kann man sich für die Verzierungen etwas Zeit lassen und Blüten, Blätter, Ähren, einen Zopf als Rand außenherum, eine Weintraube oder sonst etwas kreieren. Ein paar Beispiele habe ich auf meinen Kuchen gemacht.


Nachtrag vom 25. November 2006:
Meinen Mann habe ich am frühen Nachmittag vom Flughafen abgeholt und zuhause angekommen gleich noch einen Capuccino zu unserem Kuchen gemacht.
Der Kuchen schmeckt sehr lecker, er ist sehr fruchtig und nicht so süß - wie bei
Oma eben.

1 Comments:

At 27 November, 2006 06:37, Anonymous Cascabel said...

Der Kuchen ist ja hübsch - ein richtiges Kunstwerk!

 

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